Dermato-Onkologie – Muttermal-Kartierung

Hautkrebs ist die häufigste Krebsart weltweit. Wenn er jedoch frühzeitig erkannt wird, sind die meisten Formen vollständig heilbar. Die Dermato-Onkologie befasst sich mit der Prävention, der Früherkennung und der Behandlung bösartiger und potenziell bösartiger Hautveränderungen.

In unserer Praxis verwenden wir das digitale Muttermal-Kartierungssystem FotoFinder Vexia, eine der modernsten Technologien auf diesem Gebiet. Das System erstellt hochauflösende Ganzkörperaufnahmen und dokumentiert digital jedes Muttermal. Damit können auch kleinste Veränderungen im zeitlichen Verlauf erkannt werden, Veränderungen, die bei der klinischen Untersuchung allein leicht übersehen werden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa 30–45 Minuten. Beim ersten Termin wird eine Baseline-Aufnahme erstellt; bei den Folgeterminen (meist jährlich) erfolgt der Vergleich automatisch durch die Software. Muttermale mit auffälligen Veränderungen werden dermatoskopisch nachbeurteilt und – falls nötig – zur histologischen Untersuchung entfernt.

Für wen wird die Muttermal-Kartierung empfohlen?

• Personen mit vielen Muttermalen (>50)
• Heller Hauttyp (Fitzpatrick I–II)
• Persönliche Vorgeschichte eines Melanoms oder anderen Hautkrebses
• Familiäre Melanombelastung (Verwandte 1. Grades)
• Anamnese schwerer Sonnenbrände in der Kindheit
• Personen mit dysplastischen Nävi oder dysplastischem Nävussyndrom
• Immunsupprimierte Patienten (nach Transplantation, chronische Immunsuppression)
• Berufsgruppen mit chronischer Sonnenexposition

Geräte:
• FotoFinder Vexia – digitales Ganzkörper-Muttermal Kartierungssystem
• Hochauflösendes Handdermatoskop

FAQ

Wie lange dauert die Muttermal-Kartierung?

Die erste vollständige Kartierung dauert etwa 30-45 Minuten. Folgetermine sind kürzer.

Ist die Untersuchung schmerzhaft oder invasiv?

Nein. Die Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und nicht invasiv. Es handelt sich um digitale Fotografie und Dermatoskopie.

Wie häufig sollte sie durchgeführt werden?

Für die meisten Patienten wird eine jährliche Kontrolle empfohlen. Bei Hochrisikopatienten kann auch ein halbjährliches Intervall sinnvoll sein.

Übernimmt die Versicherung die Kosten?

Die Kostenübernahme hängt von der jeweiligen Versicherung ab. Bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.