Sonnenschutz – Ein praktischer Leitfaden
Warum Sie Sonnenschutz brauchen – jeden Tag
Die Sonne ist eine der wichtigsten Ursachen für vorzeitige Hautalterung und die häufigste Ursache für Hautkrebs. Die Sonnenstrahlung umfasst zwei relevante Typen: UVB (verursacht Sonnenbrand) und UVA (dringt tiefer ein und ist für Photoalterung und Pigmentierung verantwortlich). Beide stehen im Zusammenhang mit Hautkrebs.
Besonders wichtig: UVA-Strahlung durchdringt Wolken und Fensterglas. Das bedeutet – Sonnenschutz ist nicht nur für den Strand im August notwendig, sondern eine tägliche Gewohnheit, auch im Dezember, auch am Büroarbeitsplatz neben dem Fenster.
Το πιο σημαντικό: η UVA ακτινοβολία περνά μέσα από τα σύννεφα και τα τζάμια. Γι‘ αυτό η αντηλιακή προστασία δεν είναι μόνο για την παραλία τον Αύγουστο, είναι μια καθημερινή συνήθεια, ακόμα και τον Δεκέμβριο, ακόμα και όταν είστε στο γραφείο δίπλα στο παράθυρο.
Was bedeuten LSF und PA?
Auf Sonnenschutzmitteln finden Sie zwei zentrale Angaben:
• LSF (Lichtschutzfaktor, engl. SPF): gibt an, wie viel Schutz das Produkt gegen UVB-Strahlung bietet. LSF 30 filtert etwa 97 % der UVB-Strahlung, LSF 50 etwa 98 %. Der Unterschied wirkt gering, ist aber bei über 50-Jährigen, empfindlicher Haut oder Melanom-Vorgeschichte relevant.
• PA (++ bis ++++): gibt den Schutz gegen UVA an. Auf europäischen Produkten steht oft „UVA“ in einem Kreis. Ziel: mindestens PA+++ oder gleichwertig.
Für den täglichen Gebrauch wird LSF 30 oder höher empfohlen. Für Outdoor-Aktivitäten, Strand, Bergsport oder bei Hautkrebs-Vorgeschichte ist LSF 50+ erforderlich.
Chemische oder mineralische Sonnenschutzmittel?
Chemische Sonnenschutzmittel absorbieren UV-Strahlung und wandeln sie in Wärme um. Sie sind leicht, gut verteilbar und für den täglichen Gebrauch besonders geeignet.
Mineralische (physikalische) Sonnenschutzmittel enthalten Zinkoxid und/oder Titandioxid und reflektieren die UV-Strahlung. Sie sind ideal für empfindliche Haut, Kinder, Schwangere und Patienten mit Rosazea oder nach Behandlungen (z. B. Laser oder Peeling).
Es gibt kein „besseres“ Produkt – nur das richtige für jeden Hauttyp und jede Situation.
Wie viel Sonnenschutz soll ich auftragen?
Das ist der häufigste Fehler: Die meisten Menschen tragen deutlich zu wenig Sonnenschutz auf, so dass der tatsächliche Schutz erheblich unter dem angegebenen LSF liegt.
Als Faustregel gilt:
• Gesicht, Hals und Ohren: etwa ein halber Teelöffel (2 ml) oder etwa 2 Pumpstöße aus dem Spender.
• Ganzer Erwachsenenkörper: etwa 30 ml – also 6 Teelöffel.
Und immer: 15–20 Minuten vor der Sonnenexposition auftragen.
Wie oft sollte ich nachauftragen?
Alle 2 Stunden bei Sonnenaufenthalt und sofort nach Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen mit dem Handtuch. Im Büroalltag reicht meist eine Anwendung am Morgen – es sei denn, Sie machen im Freien eine Pause.
Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt
• Ohren, Hals und Handrücken vergessen (häufige Lokalisationen von hellem Hautkrebs).
• Sonnencreme vom Vorjahr verwenden. Sonnenschutzmittel haben eine begrenzte Haltbarkeit nach Öffnung (in der Regel 12 Monate).
• Denken, an bewölkten Tagen sei Sonnenschutz nicht nötig. Bis zu 80 % der UVA-Strahlung durchdringt Wolken.
• Sich ausschließlich auf Sonnenschutzmittel verlassen. Hut, UV-Sonnenbrille und das Meiden der Mittagssonne (z.B. 11–17 Uhr) sind ebenso wichtig.
Fazit
Sonnenschutz ist die wirksamste und günstigste „Anti-Aging“-Maßnahme überhaupt und zugleich der wichtigste Schritt zur Hautkrebsprävention. Wählen Sie ein Sonnenschutzmittel, das zu Ihnen passt, tragen Sie es korrekt auf und machen Sie es zum Bestandteil Ihrer täglichen Routine – das ganze Jahr über.
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